alle unter einem Hut

Geschichten

Fahrt an die Bigge 2018


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da kommt man gern nach Haus

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eine schöne Fahrt und ein schöner Abschluss



Spielplatz

In den 70er Jahren gab es in Ohl (damals noch in der Gemeinde Klüppelberg) eine Interessengemeinschaft Ohl und Umgebung, leider gibt es nur noch wenige Aufzeichnungen.
Die IG Ohl hatte sich auf die Fahnen geschrieben, etwas für Ohl zu tun. Es ging um sichere Schulwege, Wanderwege, um einen ordentlichen Friedhof, Müll- und Fäkalienentsorgung und vieles andere mehr. Das größte Projekt schien aber unser Kinderspielplatz zu sein.

1972 pachtete die Gemeinde Klüppelberg das heutige (nein, damals etwas kleiner) Spielplatzgrundstück vom Eigentümer.
Im Juli 1974 plante und beschloss die IG Ohl den Bau des Spielplatzes und bat die Gemeinde um einen Zuschuss, welcher im Oktober 1974 in Höhe von 2000 DM bewilligt wurde. Im November 1974 baute die IG Ohl mit den Dorfbewohnern eine Fußgängerbrücke über die Wipper, um den Kindern einen direkten Zugang zu ermöglichen.
die Brückenbauer von Ohl - BLZ November 1974
BLZ 19.11.1974

Im Juli 1975 wurde unser Spielplatz auch im Beisein des Wipperfürther Bürgermeisters Walter Leo Schmitz eingeweiht, denn seit dem 0.01.1975 gehörten wir zur Stadt Wipperfürth (laut §12 des Köln-Gesetzes vom 05.November 1974).
endlich ein Spielplatz in Ohl - BLZ Juli 1975
BLZ Juli 1975

Die IG Ohl stellte im August 1975 den Antrag auf Übernahme des Spielplatzes durch die Stadt Wipperfürth und diese erklärte 1976, dass dies so geschehen sei.
Wann die IG Ohl sich auflöste, ihre Aktivitäten einstellte oder erlosch, ist mir derzeitig nicht bekannt.
Im März 1978 gründete sich der Bürgerverein Ohl-Klaswipper e.V. und übernahm 2003 die Pflege des Spielplatzes.

Hier fand nun jährlich, mit Ausnahmen, das Spielplatz-, Sommer- bzw. Bürgerfest statt.
Sommerfest 1980 - 150 Kinder tummeln sich auf dem Spielplatz - Kölnsche Rundschau August 1980
Kölnische Rundschau 27.07.1980

Spielplatz - Zugang von der Wipper März 2017

Spielplatz - Zugang vom Campingplatz Mai 2017

Juno 2017 - Hurra, endlich, unser neues Karussel ist da und die Sitzbank auch, also ran an die Bauvorbereitung!

 
dummyKarusselKarusselschweres Gerätsieht gut aus
August 2017 - Hurra, alles steht und wurde mit dem Spielplatzfest eingeweiht.


Frühjahr 2018

Und schon wieder wartet ein Spielgerät auf seinen Aufbau. Dieser wird in Absprache mit der Stadt erfolgen.



Fundament ist ausgeschachtet
Na super, alles schon ausgeschachtet, jetzt gehts bestimmt ganz schnell.

neue Kletterburg  neue Kletterburg
Leider geht es doch nicht so schnell. Die Stadt hat den Auftrag sogar schon vergeben, aber die Firma scheint sehr viel zu tun zu haben und hat für für Ohl keine Zeit. Jetzt heißt es abwarten.


August 2018

Hurra, es steht, aber der Beton muss noch aushärten und der Boden noch aufgefüllt werden

Spielplatz mit Kletterburg



Ruinen am Kerstenberg?


Metertief zieht sich ein Graben vom Mettberg entlang des Kerstenberg bis zur Wipper. Er ist noch gut erkennbar, obwohl er schon viel Totholz aufnehmen musste und langsam wieder zuwuchert. Er sieht nicht nach Endmoräne aus, dieser Graben sieht überhaupt nicht natürlich aus, aber zur Landwehr gehört er auch nicht. Wofür ist der gut? Egal, einfach weiter gehen, nicht überlegen.

Obergraben trocken Obergraben nach sehr starkem Regen
  


Doch was ist das? Mauern aus Grauwacke, zugewucherte Fundamente, zugefallene Gräben und kaum erkennbare Gänge – alte Bunker in Ohl vom OHL? Und jetzt taucht noch ein zweiter Graben auf. Was macht da der kleine weiße Hund und was bewacht der schwarze Hund?
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Wie bin ich überhaupt hier her gekommen? Es ist kein großer Wald, eher ein Waldstreifen zwischen der Kerspe und dem Kerstenberg. Niemand geht hier nachts entlang. In manchen Nächten kannst du noch das rhythmische Stampfen hören und alle Jahre wieder schließt sich eine kurze grelle Explosion und minutenlangem quälenden Geschrei an. Keiner will das hören.

Es soll schon mehrmals vorgekommen sein, dass Trunkenbolde, welche in den Nächten Anfang Dezember durch diesen Wald taumelten, später vom Schwarzen See berichteten, an welchem Sie recht und schlecht nächtigten, obwohl die heilige Barbara sie geführt hatte.

Doch der Schwarze See existierte wirklich vor 100 Jahren in Ohl.

Du willst mehr wissen!? Das interessiert dich!?
Schau in der Buchholz-Villa vorbei. Hier kannst Du viel über dieses Waldstück und das alte Ohl erfahren.